„Unter der Regierungsverantwortung der CDU wurden die Bildungschancen der Schülerinnen und Schüler in unserem Land kontinuierlich verbessert. Nachdem sich die SPD mit einer Unterrichtsversorgung von gerade einmal 83 Prozent in die Opposition verabschiedet hatte, haben wir diese nach und nach auf einen bislang in keinem der anderen 15 Bundesländer erreichten Wert von 105 Prozent im Landesdurchschnitt ausgebaut. Fast 10.000 zusätzliche Lehrerstellen wurden dafür neu geschaffen; die Schüler-Relation wurde von 1:21 auf 1:15 gesenkt; jede Woche werden an den hessischen Schulen über 250.000 Unterrichtsstunden mehr erteilt als noch 1998“, so Landtagsabgeordneter Alexander Bauer (CDU) zur aktuellen Schulpolitik.
„Nie gab es mehr Geld für Bildung“, so Bauer. Alleine in den elf Jahren von 2005 bis 2016 seien die Bildungsausgaben in Hessen um 56 Prozent gestiegen – das ist der Spitzenwert aller 16 Bundesländer. Ausweislich des Bildungsfinanzberichtes aus dem Jahr 2017 liegen die Bildungsausgaben heute mit 1.495 Euro pro Kopf in keinem anderen Flächenland höher als in Hessen. Auch im Bereich der Ganztagsangebote habe die CDU entscheidende Wegmarken gesetzt: „Mit dem von Ministerpräsident Volker Bouffier angeregten ‚Pakt für den Nachmittag‘ wurde vor drei Jahren das größte Ganztagsprogramm in der Geschichte des Landes Hessen initiiert. Gemeinsam mit den Kommunen wird dabei ein verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot von 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr für alle Eltern, die dies für ihre Grundschulkinder wünschen oder für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf benötigen, sichergestellt. Zum Schuljahr 2017/18 nehmen mit 21 Städten und Landkreisen bereits fast zwei Drittel aller hessischen Schulträger am Pakt für den Nachmittag teil. Nachdem unter der letzten SPD-geführten Landesregierung von 1995 bis 1999 nicht eine einzige Ganztagsschule genehmigt worden war und die Anzahl bei 138 stagnierte, werden zum Schuljahr 2017/18 bereits 1.118 beziehungsweise 67 Prozent der öffentlichen Schulen über ein Ganztagsangebot verfügen. Im Gegensatz zu den Vorstellungen der SPD von einer flächendeckenden Zwangsganztagsschule ist für uns zudem das Prinzip der Wahlfreiheit und Angebotsvielfalt maßgeblich. Die Eltern sollen eigenständig, freiwillig und ohne staatliche Zwänge darüber entscheiden können, ob ihr Kind halbtags oder ganztags eine Schule besuchen soll“, so Bauer
Wie keine andere Partei stehe die CDU auch für die Aufrechterhaltung von Schulvielfalt und Wahlfreiheit im Rahmen eines begabungs- und leistungsgerecht gegliederten Schulwesens. Während die SPD unverdrossen der Abschaffung der Förderschulen und der Errichtung einer Einheitsschule von der 1. bis zur 10. Klasse das Wort rede, lehne die CDU eine Abschaffung des differenzierten Schulsystems und eine alle Kinder umfassende Totalinklusion als Ausdruck von Gleichmacherei und Zwangsbeglückung mit aller Entschiedenheit ab. „Unterschiedliche Talente, Neigungen und Begabungen, aber auch unterschiedliche Defizite, Lernziele und Förderansprüche erfordern zwangsläufig unterschiedliche Schulformen mit differenzierten Bildungszielen, Lehrplänen, Stundentafeln und Abschlussmöglichkeiten“, so Alexander Bauer in seiner Mitteilung.

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